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Grundlagen
Unbestritten ist inzwischen die gesundheitsschädigende Wirkung des Lärms. Lärm versetzt den gesamten Körper in eine Alarmreaktion. Eine direkte Folge des Lärms ist eine erhöhte Freisetzung von Stresshormonen. Höhere Lärmpegel steigern die Herz- und Atemfrequenz und lassen den Blutdruck steigen. Langanhaltender Lärm führt zu Kopfschmerzen, Nervosität, Herz- und Kreislaufbeschwerden, zu Schlaflosigkeit oder gar zur Schwerhörigkeit. Ein allgemeines Gesetz zum Schutz vor Lärm gibt es nicht. Das bedeutet, dass eine Vielzahl von Regelungen und Vorschriften verschiedenster Rechtsgebiete zu beachten sind. Rechtliche Festlegungen zur Emissions- und/oder Immissionsbegrenzung erfolgen in der Regel getrennt für verschiedene Lärmquellen. Für viele Lärmarten sind eigene Lärmbewertungsverfahren entwickelt worden, um ihren jeweiligen Besonderheiten möglichst gerecht zu werden.
Lärm - Übersicht |
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